„Endlich wieder Projekttage!“, freuten sich die Kinder, nachdem sie erfahren hatten, dass diese nochmals stattfinden konnten.

Im vergangenen Jahr mussten sie nämlich aufgrund der Pandemie und des Distanzunterrichts leider ausfallen. Anders als sonst jedoch, wo schulübergreifend mit dem Gymnasium gearbeitet, und seitens der Schülerinnen und Schüler klassenübergreifend Projekte gewählt werden konnten, wurden in diesem Jahr die Aktivitäten im Klassenverband durchgeführt.

In vielen Lerngruppen stand die Stärkung der Klassengemeinschaft im Fokus. Bei gemeinsamen Wanderungen, Spielen und Aktivitäten zur Gruppenfindung hatten die Schülerinnen und Schüler eine Menge Spaß. Eine Gruppe widmete sich dem wichtigen Thema Zivilcourage, zu dem auch Experten eingeladen wurden und ihr Wissen an die Jugendlichen weitergaben. Unterstützt wurde dies von der Schulsozialarbeiterin Frau Minas.

Im Projekt „Stefan-Andres–Schnitzeljagd und Steine wandern lassen“ entdeckten Schülerinnen und Schüler der Klassen 7b und 8a am ersten Tag die Spuren des Schriftstellers Stefan Andres, der einige glückliche Jahre seiner Kindheit in Schweich verbrachte. Eine Schnitzeljagd führte die Jugendlichen zu den Stationen, die an den Namenspatron der Schule erinnern. So führte sie die Schnitzeljagd zum Brunnen, zum Wohnhaus und zum Niederprümer Hof. Voller Motivation lösten sie die aufgegebenen Rätsel. Danach bemalten sie in ihren Klassenräumen Steine, auf denen sie ihr Wissen über ihn verewigten. Ein Buch schmückte beispielsweise den Stein oder auch die Lebensdaten. Am zweiten Tag gingen die Schülerinnen und Schüler mit den Steinen auf Wanderschaft. Sie wanderten durch die Weinberge und legten ihre Steine an den Wegesrand. Sicherlich wird der ein oder andere Stein andere Wanderer erfreuen oder er begibt sich auf Wanderschaft. Nach einer zweistündigen Wanderung hatten sich alle eine Stärkung verdient. Und so packte die Wandergruppe Grills, Würstchenund Brot aus und ließ es sich schmecken. Zwei besondere Tage, die den Namenspatron unserer Schule lebendig werden ließen.

Spannend wurden von einer Klasse Gegenstände mikroskopisch untersucht, während sich eine andere Gruppe ergänzend zum Englischunterricht mit Rezepten der englischen Küche befasste.

Ein Besuch im Kino war das Highlight des Projekts: Movie Kids. Eine fünfte Klasse hatte sogar die Gelegenheit, vor dem Animationsfilm, der gemeinsam angeschaut wurde, einen Blick hinter die Kulissen eines Trierer Kinos zu werfen. Zuvor befasste sich die Klasse mit der Geschichte des Kinos und ging in diesem Zusammenhang auch näher auf die Thematik der bewegten Bilder ein, in dem Daumenkinos gebastelt wurden.

Die zehnten Klassen widmeten sich dem Schwerpunkt Nationalsozialismus, der gerade im Geschichtsunterricht behandelt wird. In diesem Zusammenhang nahmen zwei Klassen an Führungen in Trier teil. Diese führten zu Orten in der Stadt, die in den 1930er Jahren von den braunen Machthabern zu Zentralen ihrer Machtausübung gemacht worden waren. Zwei weitere Gruppen nahmen an Stolpersteinführungen der AG-Frieden teil, die Schicksale der jüdischen Mitbürger in dieser Zeit thematisierten. Eine Ausstellung in der VHS und Plakate in mehreren Trierer Geschäften ergänzte das Programm. Eine weitere Führung mit religiösen und historischen Schwerpunkten führte eine Klasse zu jüdischen Orten wie der Synagoge oder zum jüdischen Friedhof in Schweich.

Bei Wanderungen erkundeten gleich mehrere Klassen die Umgebung der Schule. Dabei wurde das Thema Umwelt und Umweltverschmutzung thematisiert. Mit Handschuhen und großen Tüten im Gepäck befreiten die Schülerinnen und Schüler verschmutzte Ecken und Wege im Schweicher Umfeld von Unrat. Viele waren zugleich erstaunt von den riesigen Mengen, die gemeinsam gesammelt wurden und schockiert über das, was Menschen bewusst in der Natur zurückgelassen haben.

Die Bläserklassen der Schule widmeten sich einerseits dem gemeinsamen Musizieren im Rahmen der Bläserklasse und andererseits dem Singen und nutzten die Zeit zur Vorbereitung auf das integrative Projekt „Youth Rock It“. Bei diesem geben junge Musikerinnen und Musiker aus der Region mit und ohne Handikap bald gemeinsam ein Konzert. Dieses ist für den 11.06.2022 geplant und findet im Bürgerzentrum Schweich statt.

Aber auch kreative Projekte fanden große Begeisterung. Bei Handlettering, einer modernen Form des Schönschreibens oder String-Art, einer Gestaltungstechnik der Bildenden Kunst, bei der verschiedene Garnarten auf einem festen Untergrund fixiert werden, kreierten die Teilnehmer wunderbare Kunstwerke. Dass man aus Gegenständen, die man eigentlich im Müll entsorgt, wieder neue Dinge gestalten kann, zeigten Klassen, die beim Upcycling aus Flaschen, Tetrapacks und Joghurtbechern neue Produkte herstellten.

Ganz groß, im wahrsten Sinne des Wortes, gestaltete eine achte Klasse in einem Kunstprojekt riesige Leinwände. Bilder berühmter Künstler sowie Mangas und Autos wurden mit Hilfe von Acrylfarbe vom kleinen Original auf eine große Fläche übertragen. Diese Kunstwerke können nun in den Gängen der Schule angesehen und bestaunt werden.

Bei den Anmeldegesprächen für das kommende Schuljahr hatten dann vor allem Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen gemeinsam mit ihren Erziehungsberechtigten die Gelegenheit, die beeindruckenden Ergebnisse der Projekttage zu betrachten.

 

 

 

Wir, ein Hus – Kurs der siebten Klassen, hätten sonst eigentlich in der Vorweihnachtszeit allerlei leckere Plätzchen und weihnachtliche Leckereien im Unterricht zubereitet.

Darauf freuen wir uns normalerweise das ganze Jahr.

Da das jedoch in diesem Jahr wegen der hygienischen Bestimmungen aufgrund von Corona nicht möglich ist, haben wir eine schöne Alternative gefunden. Frau Wallenborn erzählte uns, dass wir für die Alten- und Seniorenheime der Region selbst Weihnachtskarten gestalten können. Diese Basteleien werden dann zum Weihnachtsfest an die Senioren, die dort leben, verteilt. Diese Aktion wurde vom Sozialverband VdK ins Leben gerufen. Nicht nur wir, sondern auch einige andere Schulen haben mitgemacht. So haben wir in diesem Jahr statt Plätzchen Karten dekoriert.

Wir hoffen, dass sich viele ältere Menschen über unsere Weihnachtskarten freuen, wir hatten beim Basteln auf jeden Fall eine Menge Spaß.

Projekttage 2020

An den diesjährigen Projekttagen gab es weit über 60 Projekte, unter denen die Schülerinnen und Schüler wählen konnten.

Die Projektgruppe der Schülerzeitung hat auch in diesem Jahr wieder einige Projekte für Euch besucht und dazu kurze Artikel verfasst. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen...

Projekt „Das Wandern ist Stefan Andres Lust“

In dem Projekt „Das Wandern ist Stefan Andres Lust“  von den Lehrerinnen Frau Holbach und Frau Werner-Berger, wanderten die Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klassen am Mittwoch in Schweich durch die Weinberge, um sich in die Zeit des Schriftstellers Stefan Andres und dessen glücklicher Kindheit versetzen zu können. Diese Zeit wird auch in einem seiner bekanntesten Werke „Der Knabe im Brunnen“ beschrieben. Die Schülerinnen und Schüler lasen anschließend ein Kapitel aus dem Buch. Beim Wandern schärften sie ihren Blick für die Schönheit unserer Heimat. Sie sammelten Naturmaterialien, die sie am Folgetag in ihre Collagen verarbeiteten. Diese Werke stellten sie dann am Tag der offenen Tür vor und verkauften zudem noch Waffeln am Stiel.  „Wir finden es gut, dass wir hier unsere eigenen Ideen mit einbringen durften und unserer Kreativität freien Lauf lassen konnten“, so zwei Schülerinnen. Vom Erlös des Waffelverkaufs soll bald eine Sinnesbank für die Schule angeschafft werden.

Mariele und Anne, 9b

Die Kunst, schön zu schreiben – Handlettering

„Schreib ordentlich!“. Diese oder eine ähnlich klingende Aufforderung hören Schüler am SAZ eher ungern. In dem Projekt Handlettering, unter der Leitung von Frau Jäckel, haben Lernende in ihrer bisherigen Schullaufbahn noch nie so große Motivation verspürt, derart ordentlich und schön zu schreiben.

Dieser Ehrgeiz ist in der Kunst des Handletterings begründet, ein Ausdruck des Schönschreibens, der nicht in wenigen Minuten erlernt werden kann. Bei der angesagten Kunsttechnik sind nicht zwingend spezielle Stifte erforderlich, vielmehr sind  Ruhe, ein freier Tisch und vor allem Geduld die wichtigsten Voraussetzungen.

Nachdem sich die Kunstbegeisterten auf einen (poetischen) Spruch oder berühmte Zitate einigten,  durften die Schüler die Technik anhand diverser Vorlagen begeistert erlernen.

Die Ergebnisse lassen sich stolz am Tag der offenen Tür präsentieren und inspirieren sicher den ein oder anderen, ebenso künstlerisch aktiv zu werden.

Fatima, 8f

Projekt: Just dance

Frau Koster-Rietz leitete an den Projekttagen 2020 “Just dance“, in dem die Kinder tanzen und verschiedene Choreographien lernten. „Das Tanzen kommt viel zu selten im Sportunterricht vor“, so die Projektleitung Frau Koster-Rietz, die dieses tolle Projekt seit mehreren Jahren erfolgreich anbietet.

Schüler der Klassenstufen 7-9 nahmen begeistert und professionell teil. Beliebt schien es hier, sich nicht nur rhythmisch zu Hip Hop Beats zu bewegen, selbst der Jazz ließ die Teenager begeistert ihre Hüften schwingen und steckte auch die Zuschauer regelrecht an, sich ebenso im Takt mitzubewegen. Ein absolutes Highlight war es letztendlich, mehrere Choreografien im Tanzstudio “Playground“ in Schweich unter der Leitung von Inhaberin Diana Traut zu erlernen. Begeistert und voller Tatendrang fiebern die Schüler dem Tag der offenen Tür am Samstag entgegen, um ihre studierten Tänze zu präsentieren und im Anschluss sicherlich einen mächtigen Applaus zu erhalten.

Artikel von Alexander Schemmann und Yannick Thommes, 8b

Auf die Plätze, fertig, Sportspiele

Da Sport wohl zu dem beliebtesten Schulfach der Welt gehört, wundert es auch nicht, dass das Projekt „Sportspiele“ unter der Leitung von Frau Schwab und Frau Arvanitis mit 43 Teilnehmern der absolute „Renner“ war.

In Teams traten Schüler aus den Klassenstufen 6-9 gegeneinander an. Laut angefeuert wurde bei Sportspielen wie Völkerball, Zombieball oder Handball.

Der vorrangige Spaßfaktor ließ die Kinder und Teenager kaum merken, wie viel Schweiß vergossen und wie sehr ihre Ausdauer trainiert wurde.

Maya, Emily, Christina (9c)

Pimp  my  school

 

Das Projekt „Pimp my school“ ist ein Projekt, in dem man mit anderen Schülern  gemeinsam versucht, die Schule  zu verschönern. Es wird geleitet von Herrn Henniger und Frau Bogerts, die deren Leidenschaft für Kunst mit anderen Schülern teilen und  auf jegliche Art und Weise versuchen, die Schule zu verschönern. Die Schüler dürfen ihrer Kreativität freien Lauf lassen und malen, was ihnen so gefällt. Sie gestalten entweder Wände oder Holzplatten, die sie dann am Ende an die Wand hängen und alle Leute der Schulgemeinschaft ihre Kunstwerke bewundern können. Seit vielen Jahren bereits verschönern sie die Schule mit ihren bewundernswerten Kunstwerken.

 

Bericht: Berkant Sungur und Haydar Arslan 8f

Kunstvolle Papierdraht-Figuren: Zauberhafte Papierwerkstatt

Unter Papierwerkstatt stellt man sich wahrscheinlich Origami vor, doch Frau Frühauf und die weiteren 16 Schüler, welche am Projekt teilnahmen, zeigten uns etwas anderes.  Aus Drähten und Papier zauberten sie kunstvolle Figuren. Ob normales Papier, Notenpapier, Zeitung oder auch mit Stoffen, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

 Mit kleinen Tipps und Tricks  lässt sich neues Papier ganz schnell in altes, benutztes Papier umwandeln. Ihr fragt euch wie? Ganz einfach,  die Papiere wurden mit Kaffee gefärbt.  Mit dem Draht wurden Figuren geformt  und anschließend wurden diese, damit sie von alleine stehen konnten, auf ein Rindenstück befestigt. Es gab einfachere Drahtfiguren wie Häuser und  Mond,  aber auch schwerere, wie Tiere und Figuren.

 Bei diesen kunstvollen Objekten  lässt der WOW-Effekt nicht lange auf sich warten. Da kann man gut verstehen, dass diese Kunstwerke auch mal 30 Minuten dauern können, bis sie fertiggestellt sind. Wie viele von euch sich  wahrscheinlich schon denken können, wird bei der Drahtkunst das Papier nicht gefaltet. „ Ich  finde es schön, dass wir  unsere Handys benutzen durften, um Musik zu hören.“, so eine Schülerin aus dem Projekt.

 

Theresa Rohr 7a und Sophie Heinz 7a

Projekt: Mit uns durch Trier - Stadtexkursion

Im Projekt „Mit uns durch Trier – Stadtexkursion“, unter der Leitung von Herrn Heinz und von Frau Kappner–Lex, durften die Schüler ihre eigene Stadtrallye für Trier entwickeln.

Am Mittwoch erstellten die Schüler eine eigene  Stadtrallye mit einer Kleingruppe. „Die Schüler sollen sich acht Sehenswürdigkeiten aussuchen“, sagte Herr Heinz. Die Schüler suchten sich Sehenswürdigkeiten aus, die Trier zu bieten hat, die sie in ihre Rallye einbauen wollten. Am Folgetag fuhr die Projektgruppe dann gemeinsam mit den Lehrern nach Trier. Dort konnten dann die Kleingruppen ihre Tour den anderen Teilnehmern vorstellen und die ausgewählten Routen wurden in der Praxis getestet. Ziel der Rallye war es, die Stadt Trier mit all ihren wunderschönen Orten besser kennen zu lernen. Am Tag der offenen Tür stellten sie dann ihre individuellen Stadtrallyes den Besuchern vor. Die Schüler fanden dieses Projekt spannend, da sie für einen Tag wie ein professioneller Reiseführer agieren konnten.

Anne und Mariele, 9b

Kreativität ganz einfach - Projekt: Dot painting

Die Tische in dem Projektraum sind relativ leer. Pinsel werden offensichtlich nicht benötigt. Übersetzt man die Projektbezeichnung Dot Painting aus dem Englischen ins Deutsche, so wird mit dem Begriff Punktmalerei auch relativ schnell ersichtlich, welche Regeln hier gelten.

Die Lehrerinnen Graf, Berg  und Pauly erklärten: „31 Schüler haben mit Hilfe von Fingernagel-Design-Stiften, Schaschlikspießen und Acrylfarbe  Bilder aus großen und kleinen Punkten nach Vorlagen  gemalt.“ Unter ungefähr 20 angebotenen Motiven waren Schildkröte, Drache, Gecko  und Schmetterling am begehrtesten.

Beim Betrachten der Ergebnisse mit Wow-Effekt wundert es auch nicht, dass ein gewisser Zeitaufwand hierbei Voraussetzung ist. „Ein einziges Bild zu malen dauert ungefähr 30 Minuten“, so Elodie (Jahrgangsstufe 7) .

Die Kunst der Punktmalerei geht übrigens zurück auf die Aborigines (Ureinwohner Australiens). Es ist nicht nur Tatsache, dass diese übermittelte Fertigkeit auch heute noch für so große Anerkennung sorgt, vielmehr betonten die Schüler motiviert, wie toll es ist, dass man so viel Kreativität und Konzentration in ein Bild stecken muss, um ein derart herausragendes Ergebnis zu produzieren.“

 

Theresa Rohr 7a  & Sophie Heinz 7a

Projekt: Tatort Regenwald: Den Tätern auf der Spur

Wusstet ihr schon, dass unser Frühstück oder gestylte Frauen schuld daran sein können, dass Tiere kein zuhause mehr haben und sterben müssen? Dies liegt beispielsweise daran, dass wir in vielen Produkten wie Chips oder auch Kosmetik Palmöl haben. Palmen werden abgeholzt, um Palmöl herstellen zu können und dadurch verkleinert sich der Lebensraum vieler Tiere, die dort leben.

Im Projekt Tatort Regenwald: Den Tätern auf der Spur, geht es um den Regenwald, der geschützt werden soll und dafür werden zum Beispiel alte Handys eingesammelt, um diese dem Frankfurter Zoo zu spenden. Die Handys werden für Geld eingetauscht, was dann wiederum für die Versorgung der Tiere, beispielsweise Futter, eingesetzt wird. Die Teilnehmer des Projekts lasen außerdem Texte, basteln und schauten Filme bezüglich des Regenwalds an. In einem zu lösenden Rätsel ging es unter anderem darum, den Mörder eines Reporters zu finden, der eine Organisation untersucht hat, die den Regenwald abholzt.

Am zweiten Tag erkundeten die Schüler den Stockwerkaufbau des Regenwaldes und übten daraufhin praktische Arbeiten aus, die sie am Samstag ausstellen. Darüber wollten sie nicht viel berichten, um die Spannung für Samstag aufrecht zu erhalten.

Insgesamt fanden die Schüler das Projekt interessant, denn man lernt viel Erdkunde und erfährt generell viel über den Tropenwald.

 

 Weitere Informationen könnt ihr finden unter: http://www.zoofrankfurt.de/helfen/handy-sammelhilfe.com

Bericht: Maya, Emily, Christina (9c)

Übung macht den Meister: Schulprojekt YOU(TH) ROCK IT

Schweich   Seit Monatenübt die Bläserklasse und der Schulchor des Stefan-Andreas- Schulzentrums Schweich fleißig für das große Konzert am 14. März. Die Projekttage waren für die Kinder und Jugendlichen der 6.-13. Klasse nur eine Zusatzprobe zu den vielen Proben in ihrer Freizeit, im Unterricht und in der AG.

Im Projekt YouthRockIT geht es um die Erarbeitung eines Konzertes mit einer Band, einem Orchester und einem gemischtem Chor. Der Chor besteht aus der Bläserklasse der Klassenstufe 6, dem Schulchor und einem 20-köpfigen Chor der Levana Schule. Fleißig übten nicht nur Solosänger an ihrem Einsatz, denn jedes einzelne Mitglied forderte die Stimmbänder bei diversen Darbietungen heraus, welche an dieser Stelle jedoch nicht näher erläutert werden, um Spannung und Vorfreude auf das Konzert aufrechtzuerhalten.

Insgesamt wird der Chor mit 17 Pop- und Rocksongs für ein Klangerlebnis sorgen, was bereits während der Projekttage für eine Atmosphäre sorgte, die „sehr locker und spaßig“ war, so die teilnehmenden Schüler. Dazu teilte uns die Schülerin (Mia) der Bläserklasse mit, dass das Singen in der Klasse besonders viel Spaß mache.

Zudem bekräftigten Lehrerin und Leiterin des Schulchors des Stefan-Andres-Zentrums (Frau Klein): ,,Die Schüler der Levana Schule sind beim Singen viel unbefangener und lockerer. Sie bewegen sich auch zur Musik mit, was sich dann auch auf unsere Schüler überträgt“.

Am Tag der offenen Tür wird der Chor selber nichts veranstalten und vorführen, dafür findet das Konzert am 14. März um 19:30 Uhr im Bürgerzentrum Schweich statt. „Von den rund 800 Karten sind schon 650 Karten verkauft“, teilte uns die Schülerin (Angelina) der Klassenstufe 13 mit.

Wer sich also die sensationelle Gesangkünste nicht entgehen lassen möchte: Tickets stehen noch im Onlineverkauf zur Verfügung.                   

 Bericht: Tom 9b

Upcycling:  Umweltschützende Wiederverwertung 

In dem Projekt „Upcycling“, das von Frau Gehlen und Frau Laas geleitet wurde, recycelten die teilnehmenden Schüler der Klassenstufen 6-9, unter anderem Tetrapacks in neue Gegenstände, beispielsweise Vasen und Stiftboxen. Frau Gehlen und Frau Laas  boten das Projekt an, weil sie dachten: „Das passt ja ganz gut zum aktuellen Umweltthema“. Upcycling ist im Allgemeinen eine Wiederverwertung von Gegenständen, die man nicht mehr braucht. Die recycelten Gegenstände wurden am Tag der offenen Tür teilweise verkauft und ausgestellt. Die restlichen Gegenstände wurden von den Schülern mitgenommen. Die Teilnehmer hatten viel Spaß bei ihrer Arbeit.

Artikel von: Jann Müller und Loris Kirsten

Die Sonne tickt immer richtig – Projekt Sonnenuhr

In diesem Projekt unter der Leitung von Herrn Ferdinand wurden weder Batterien benötigt, noch belästigte ein nerviges Ticken im Klassenraum.

Im Mittelpunkt stand hier ein Hintergrundwissen, welches nicht nur im Erdkunde- und Physikunterricht der Orientierungsstufe von Bedeutung ist, sondern eben auch beim Bau einer Sonnenuhr, welche  ortsgebunden ist, wenn Längen- und Breitengrad an der Uhr eingestellt werden. „Der Schattenstab muss in der Nord-Südrichtung ausgerichtet werden. Man liest die Uhrzeit an der Skala ab, wo der Schatten des Stabes hinfällt“, erklärte Herr Ferdinand ausführlich, als weitere Interessierte den Projektraum betraten.

Jeder einzelne Schüler verlässt dieses Projekt nicht nur mit einem Zuwachs an Allgemeinbildung, sondern mit einer selbstgebastelten Sonnenuhr, die am Tag der offenen Tür bestaunt und im Anschluss Zuhause in Gebrauch genommen werden kann.

Da die Schüler äußerst genau mit Holz, Laubsägen und Schmirgelpapier arbeiten mussten, kann den Schülern eine akribische Arbeit zugesprochen werden, „wenn man bedenkt, dass man eigentlich drei Tage  zum Bau benötigt, die Schüler aber alles in zwei Tagen fertigstellen.“

Am Tage der offenen Tür werden alle Bewunderer nachempfinden können, wie schön es ist, Physik, Erdkunde und Handwerk miteinander zu kombinieren.

Rouven 6a & Jan-Philipp 6c

Projekt: Malwerkstatt

Frau Erschens-Schmitt und Frau Saxen leiteten an den Projekttagen 2020 das Projekt “Malwerkstatt“, in dem die Schüler Bilder von berühmten Künstlern nachmalten. Es wurde teilweise bewusst mit kräftigen Farben gemalt, um von den Originalen abzuweichen und einen Kontrast herzustellen. Sie malten begeistert mit Acrylfarben auf Leinwände. „Wir wollen mit unseren Bildern die Gänge in der Schule verschönern“, sagten die beiden Lehrerinnen. Schüler aus den Klassenstufen 7-9 nahmen mit voller Freude daran teil. Den Schülern gefiel dieses Projekt, weil sie Spaß am Zeichnen und am Malen hatten. Am Samstag präsentierten die Teenager ihre vollendeten Bilder.

Artikel von Alexander Schemmann und Yannick Thommes, 8b

Projekt: Kleiner Nähkurs

Schweich Erneut sind die Projekttage an der Stefan-Andres Realschule Schweich gestartet. Die Schüler mussten zuvor ein Projekt auswählen, wie zum Beispiel der „Kleine Nähkurs“,  der von Frau Koch, Frau Kölzer, Frau Kranz und Frau Werland geleitet wurde. Viele denken beim  Nähen nur an eine Sache, nämlich sich nur mit einem Stück Stoff zu beschäftigen. Doch man kann viele verschiedene Gegenstände nähen: zum Beispiel Schlüsselanhänger, Turnbeutel, Mäppchen, Handytaschen und Utensilos. Um diese Sachen nähen zu können, brauchten die Teilnehmer aber auch die passenden Materialien wie Filz, Garn, Baumwolle, Reißverschlüsse, Stoff und Leder. Um diese dann herzustellen, brauchten sie Nähmaschinen. Wer keine eigene Nähmaschine hatte, benutzte eine der Kreativ-AG. Beim Interview mit Frau Werland wollten wir wissen, wieso sie dieses Projekt seit Jahren anbietet.  „Also ich mache dieses Projekt jedes Jahr, weil ich sehr viel Spaß am Nähen habe und weil Frau Koch und ich gerne zusammen nähen und daher sind wir auf die Idee gekommen, an den Projekttagen ein Projekt zu machen.“ Auf die Frage, ob Nähen eher was für Mädchen als für Jungen sei, antwortete sie ,,Nein, ich glaube, dass es Mädchen und Jungen gleich viel Spaß machen kann.“ Ebenso befragten wir eine Schülerin nach ihrer Meinung über das Projekt:  ,,Mir gefällt das Projekt sehr, weil sich jeder gegenseitig hilft und weil man sehr kreativ sein kann.“                

Bericht: Dominik 9b

Wir, der HuS Kurs der Klassen 10 b/d von Frau Wallenborn, hat sich im Unterricht näher mit dem Thema Schokolade beschäftigt. Neben Themen wie der Herstellung von Schokolade oder Anbauregionen der Kakaobohne haben wir uns die Frage gestellt, ob man teure und günstige Schokolade voneinander unterscheiden kann und ob man den Unterschied von Discounter-, Edel- oder Bioschokolade am Geschmack erkennt.

Der Kurs wurde in Zweiergruppen aufgeteilt. Jeweils eine von beiden musste sich die Augen verbinden, um blind die Schokolade zu kosten. Das andere Gruppenmitglied reichte die Schokolade an und dokumentierte anhand eines Fragebogens die Antworten der Testerin.

Jede Gruppe probierte  so Sorte für Sorte und sollte herausfinden, um welche Art Schokolade es sich handelt und in welcher Preisklasse sie sich befindet.

Die Sorte zu schmecken war nicht besonders schwer, aber die Preisklasse festzulegen war dann doch nicht so einfach wie wir am Anfang gedacht haben. 

Ein Geschmackserlebnis war es jedenfalls. Als Endergebnis konnten wir festhalten, dass der hohe Preis mancher Schokoladen zumindest bei unserer Verkostung, keine große Rolle gespielt hat  und  auch die Bioschokolade nicht allen Schülerinnen gut geschmeckt hat. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden!

Da wir im Unterricht das Thema Schokolade auch beim Backen umsetzen wollten, haben wir uns für Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern entschieden. Jede Kochgruppe probierte ein anderes Rezept wie beispielsweise Pralinen im Inneren des Teiges einarbeiten oder auch das kurzzeitige Frosten im Gefrierschrank, bevor der Teig anschließend in den Ofen kommt. Wichtig beim Backen war jedoch für alle, sich zeitlich genau an die Anweisungen zu halten. Tatsächlich schafften es alle Schülerinnen, dass ihre Küchlein einen flüssigen Schokoladenkern hatten… und lecker waren sie natürlich auch!

Bericht von Jennifer Kinzig, 10d

Sportfest  2019

Am 3.5.2019 fand von 8:05 Uhr bis 12:25 Uhr das diesjährige Sportfest auf dem Sportplatz der Stefan-Andres-RS+ statt. Die Klassen 7-10 nahmen bei angenehmen Temperaturen in ihren Riegen an diesem ereignisreichen Tag teil. Disziplinen wie Sprint (75/100m-Lauf), Weitsprung und Kugelstoßen/Weitwurf standen auf dem Programm an diesem Vormittag.  

Auch die Lehrer unterstützten die Veranstaltung  und halfen an den einzelnen Stationen mit, zum Beispiel als Schreiber oder Zeitnehmer. Selbstverständlich feuerten sie alle Sportler während des Sportfestes auch mit Begeisterung an.

Zur Stärkung wurden Würstchen und Brötchen von der SV angeboten und am Ende des Sportfestes fand, wie in jedem Jahr, der traditionelle Pendelstaffellauf  statt, bei dem die besten Läufer jeder Klassenstufe teilnahmen.  Gute sportliche Erfolge wurden mit einer Sieger- oder Ehrenurkunde belohnt.

Schüler mit besonderen Leistungen haben sich für die Kreisjugendspiele in Konz qualifiziert. Dies sind in diesem Jahr folgende Schülerinnen und Schüler: Schuh Lena (9d),Thul Barbara (8a),Gaspers Lara (7c),Begemann Ole (9a),Sasso-Saint Gianni (10c), Harrmann  Jonas (7b) und Wenzel Alexander (7a).

Bericht: Jeldrik Jörgens und Levin Justen