Der Druck von Social-Media einem falschen Schönheitsideal zu entsprechen

 

Mittlerweile ist fast jeder Schüler bei den Sozialen Medien wie Instagram oder Snapchat, angemeldet.

Die sogenannten „Blogger“ oder „Influencer“, die man dort findet, bauen eine falsche Welt auf, in der scheinbar alles perfekt ist,  man immer die neuste Kleidung sieht und natürlich  auch alle durch  makellose Schönheit glänzen, auch wenn diese Welt durch Photoshop und diverse Filter bearbeitet wird. Genau zu dieser Welt möchten viele Jugendlichen, gerade heranwachsende Mädchen, gehören. Diese sehen nämlich genau diese fehlerfreien Idealbilder  als ihr neues Schönheitsideal an und vergessen dabei, dass sie sich von einer Scheinwelt trüben lassen.

 

Mädchen in diesem Alter entwickeln sich und müssen sich und ihren Platz in der Gesellschaft erst noch finden. Immer wieder kommt es vor, dass bereits junge Frauen Essstörungen entwickeln oder Depressionen bekommen, eben genau durch den Druck der Sozialen Medien und der Angst, einfach nicht gut genug zu sein. Wenn man ständig mit dem Druck konfrontiert wird, nur mit reiner Haut, einem flachen Bauch und der Kleidergröße eines Topmodels ein guter Mensch zu sein, und einem dann klar wird, dass man meist nicht dem Idealbild entspricht, dann ist das hart und führt zu einem gestörten Selbstbild.

Mittlerweile werden auch so viele nur nach dem Aussehen beurteilt, dass daraus oft Mobbing entsteht, was unter anderem auch durch Instagram und Co` angefacht wird.

Die Castingshow „Germany’s next Topmodel“ ist, um ein Beispiel aus dem TV zu nennen, ebenfalls sehr oberflächlich aufgebaut und stellt  Ideale auf, die viele Mädchen erreichen möchten.

 

Instagram und YouTube haben natürlich nicht nur schlechte Seiten, sondern auch gute: Man kann sich mit diesen Medien informieren oder auch mal  entspannen, gewissermaßen in die  „andere Welt“ abtauchen,  aber es ist eben nicht echt und das darf man  keinesfalls vergessen.

 

Nora Pfalzgraf 8c

 

Fridays for Future

Der Begriff Fridays for Future war in den letzten Monaten ein sehr großes Thema in den Medien, aber was genau ist FFF?

Die Schülerin Greta Thunberg (16) aus Schweden ist die Person, mit der alles begonnen hat. Sie ruft nämlich dazu auf, dass Schülerinnen und Schüler  immer freitags, statt zur Schule, auf die Straßen gehen und für den Klimaschutz demonstrieren sollen. Genau dies tun viele junge Menschen nun seit einiger Zeit mit einem gemeinsamen Ziel: Sie wollen alle einen besseren Planeten und machen die Politiker mit den Demonstrationen darauf aufmerksam.

Die Meinungen über das Thema FFF gehen verständlicherweise weit auseinander:

Einerseits gibt es Leute, die behaupten, dass diese Freitagsdemos nur dazu dienen, an diesem Tag die Schule zu schwänzen.

Andererseits gibt es jedoch auch Menschen die befürworteten, was die Schüler und Schülerinnen jede Woche tun, und begrüßen das Engagement der jungen Leute.

Ich hatte die Möglichkeit einen Schüler zu interviewen, der auch freitags demonstriert und habe ihm dazu ein paar Fragen gestellt:

Warum warst du bei FFF?

„Fridays for future ist für mich eine Chance meine eigene Meinung offen und ohne Gewalt zu zeigen. Meiner Meinung nach muss man so schnell wie möglich etwas ändern und auch der Politik zeigen wie wichtig das Thema Klimaschutz ist. Mit den Demonstrationen haben wir ja schon etwas erreicht, denn bei uns haben die Grünen die Wahl gewonnen. Wir konnten also schon viele Menschen von unserer Meinung überzeugen.

Es ist wichtig seine Meinung offen zu zeigen und sich für das einzusetzen, was einem wichtig erscheint. Wir sollten ALLE jetzt was tun!“

Wie bist du auf die Freitagsdemos aufmerksam geworden?

„Ich habe von Freunden davon gehört und wusste, dass ich dort mitwirken möchte“.

Was stört dich an der Natur und am Klima?

„Mich stört es, dass es noch immer Menschen gibt, die der Meinung sind, dass der Klimawandel nicht existiert, aber das tut er und zwar spürbar für uns alle. Die letzten Jahre waren beispielsweise die heißesten überhaupt. Wir Menschen zerstören unsere Umwelt mit Müll, wir verschmutzen Wälder und Ozeane und gefährden damit das Leben aller Tierarten ohne über die damit verbundenen Konsequenzen nachzudenken. Es geht hier auch darum, dass wir an die nachfolgenden Generationen denken müssen.

Unmenschlich ist, wer da einfach nur zuschaut  und nichts dagegen unternimmt. Ist es so schwierig seinen Müll angemessen zu entsorgen? Nein! Das kostet eine Sekunde. Und diese eine Sekunde kann so viel bewirken. Das muss man sich mal so vor Augen führen und verstehen.

Viele der Jugendlichen sind derselben Meinung zu diesem Thema, dass man jetzt etwas verändern muss.“  

Bericht: Tamara Mahlo , 7f

 

Wir haben  an unserer Schule eine Umfrage gestartet, um zu sehen, was die Schüler des SAZ von den Freitagsdemos halten:

Von den befragten Schülern finden 50%, dass die Freitagsdemos eine gute Sache sind und befürworten die Aktion,  20% der befragten Schüler finden, dass  die Demos nur ein Grund sind, um die Schule zu schwänzen und die Übrigen haben von den Demos hier in der Region noch nichts gehört.

 Umfrage: Alexander Johnson, 7c