„Nicht allen geht es so gut wie uns“, dieser Gedanke inspirierte auch in diesem Jahr die Aktion „Wünsch dir was“, die im November 2019 an der Stefan-Andres Realschule plus mit FOS in Schweich ins Leben gerufen wurde. Die Lehrerinnen Frau N. Werner-Berger und Frau A. Holbach mit ihren Realschulklassen 10a und 9b starteten mit der Organisation dieses Projektes schon frühzeitig. Denn in diesem Jahr wurden keine Lebensmittel gesammelt, sondern die Kinder der Tafel in Trier Nord standen im Mittelpunkt. Während unsere Kinder an Weihnachten teilweise mit Geschenken überhäuft werden, gibt es dort Kinder, die kein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum liegen haben. Das wollten wir ändern. So entstand die Idee eines Wunschbaumes. Ein besonderer Dank gilt Herrn Manfred Diederich, der uns einen wunderschönen Baum ins Foyer gestellt hat. Auch in Trier Nord steht ein Weihnachtsbaum, an dem die liebevoll gebastelten Wunschkugeln hängen. Die Kinder dürfen sich eine Kugel abhängen und einen Wunsch bis 25 Euro aufschreiben. Diese Wünsche kommen dann an den Baum im Foyer der Realschule plus und werden dann von Schülern, Lehrern, Kollegen und Eltern erfüllt. Eine Kollegin meinte: „Ja, das ist Weihnachten pur.“ Und diese Aktion machte schnell die Runde, im Nu waren alle 25 Kugeln in Trier Nord ausgefüllt und wir konnten mit der Verteilung beginnen. Die Schüler zeigten sich sehr engagiert und gingen nachmittags los, um für einen fünfjährigen Jungen einen Roboter zu besorgen oder ein  Plüscheinhorn für ein siebenjähriges Mädchen. Nachdenklich machte, dass so viele Kinder sich Kleidung wünschten. Unsere Gesellschaft scheint zwar im Überfluss zu leben, aber das gilt bei Weitem nicht für alle. Wir beschlossen, weitere 20 Kugeln zu basteln, um noch mehr Kinderaugen zum Leuchten zu bringen.  Diese Kugeln werden nächste Woche in Schweich eintreffen und wir sind uns sicher, dass wir noch viele Schüler finden werden, die losziehen, um denjenigen eine Freude zu machen, die es nicht so gut haben wie wir. Auch in diesem Jahr war der Geist der Weihnacht im Foyer der Realschule plus spürbar und der Gedanke der Nächstenliebe wurde erneut gelebt. 

Erfolg beim Internationalen Bodenseeschulcup am 27.9.2019

 

Beim 25. Internationalen Bodenseeschulcup hat die Stefan-Andres Realschule plus einen erfolgreichen dritten Platz erreicht. Die Stefan-Andres Realschule Plus mit Fachoberschule qualifizierte sich dafür beim Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ in Bad Bergzabern mit der Wettkampfklasse III Jungen (Jahrgänge 2004 und 2005) in der Leichtathletik. Zudem waren noch zwei weitere Schulen aus Rheinland-Pfalz, aus Bayern und Baden-Württemberg, aus Österreich (Vorarlberg) und von der Schweiz (St.Gallen und Thurgau) eingeladen.

Aufgrund der weiten Fahrt fuhren die Schüler bereits donnerstags mit dem Bus nach Bregenz, wo sie in einer Jugendherberge übernachteten. Freitags fand der Wettkampf im nahegelegenen schweizerischen Balgach statt. Die Wetterbedingungen waren bestens. In den Disziplinen 75m-Sprint, Weitsprung, Kugelstoß und Schlagball, 4 x 75m Staffel und der Mittelstrecke 800m zeigten unsere Schüler hervorragende Leistungen und erreichten am Ende einen verdienten dritten Platz (mit insgesamt 16370 Punkten) hinter zwei Sportschulen aus Bayern (16758 und 16589 Punkte).

Besondere Leistungen erreichte die 4x75m Staffel (37,56 sec.), beim 800m-Lauf Jonas Hartmann (2:19,67 min.) und Niklas Bormes (2:21,73 min.), im 75m Sprint Jonas Hartmann (9,54 sec.), im Weitsprung Jonas Hartmann (5,20m), im Ballwurf Jann Friedrich (65,00m).

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück den weiten Weg wieder nach Hause und in die verdienten Herbstferien.

(Bilder  OMR Heerbrugg Joachim Salokat)

Berufsinfomesse an der Stefan-Andres-Realschule plus mit Fachoberschule

 

 

Am 24. September 2019 eröffnete Schulleiter Jürgen Nisius von der Stefan-Andres-Realschule plus mit Fachoberschule in Schweich die diesjährige Berufsinformations-messe, die zum 9. Mal mit ihrem langjährigen Kooperationspartner, der Kreishand-werkerschaft Trier, an diesem Standort durchgeführt wurde.

 

Einmal klein in der Schulaula mit ein paar Betrieben angefangen, hat sich die Messe inzwischen zu einem Großereignis in der Schulregion entwickelt. Rund 950 Besucher, Schülerinnen und Schülern aus Schweich und von den Nachbarschulen der Region, einige interessierte Eltern und weitere Gäste hatten die Möglichkeit, sich über 150 Berufsfelder bei 87 Ausstellern zu informieren. Und das Interesse wächst von Jahr zu Jahr. Die Messe stellt einen festen und wichtigen Baustein der schulischen Berufsorientierung an der Realschule plus mit FOS in Schweich dar. Neben der Messe nehmen die Schüler in intensiver Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit am Berufswahlunterricht teil und leisten mindestens ein Praktikum ab. “Kein Schüler, der unser System verlässt, kann daher behaupten, nicht umfassend beraten und informiert worden zu sein.“ so die Worte von Jürgen Nisius. Mit dieser Aussage reagiert er auf die Sorge der zuständigen Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Karliczek, über die sogenannte Ungelerntenquote.

 

Die kooperative Stefan-Andres-Realschule plus mit Fachoberschule ist Teil eines der größten Schulzentren der Region. Mit dem Gymnasium bildet sie eine gemeinsame Orientierungsstufe in den Klassenstufen 5 und 6. Im Anschluss an den qualifizierten Sekundarabschluss I könnendie Schülerinnen und Schüler dieFachoberschule in den Klassenstufen 11 und 12 besuchen.Damit ist die Schule in der Lage, folgende Bildungsabschlüsse anzubieten: Berufsreife, qualifizierte Sekundarstufe I und Fachhochschulreife („Fachabitur“). Mit dieser individuellen Förderung ebnet sie ihren Schülerinnen und Schülern den Weg in die bewährte duale Ausbildung, verhilft ihnen aber auch zum Einstieg in ein Studium.

 

Mittels effektiver Präsentation der verschiedenen Berufsfelder durch die Betriebe wird der Kontakt zwischen Schülern und Unternehmen hergestellt. Die Firmen können sich einen ersten Eindruck von den Schülern verschaffen und die Schüler haben die Möglichkeit, die Betriebe näher kennenzulernen. An diesem Vormittag hatte sogar jeder Schüler die Möglichkeit, ein Plus für seine Bewerbung herauszuschlagen, denn wer gut auf die Messe vorbereitet war, besonders qualifiziert erschien und interessiert mitredete, erhielt an den Infoständen eine Bescheinigung, die man der Bewerbung beilegen kann. Diese Chance nutzten an diesem Tag viele Schüler und einige sind ihrem Berufswunsch nähergekommen oder haben wenigstens eine konkretere Vorstellung davon bekommen.